
Lärm gehört zu den grössten Stressfaktoren im Alltag. Ob Verkehrslärm von draussen, Schritte aus der Wohnung darüber oder Geräusche aus dem Nebenzimmer – eine mangelhafte Schalldämmung beeinträchtigt die Wohnqualität erheblich. In der Schweiz regelt die SIA-Norm 181 die Anforderungen an den Schallschutz im Hochbau. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Schallschutzlösungen für Ihren Wohnbereich geeignet sind und wie Sie durch professionelle Massnahmen mehr Ruhe in Ihr Zuhause bringen.
Dauerhafter Lärm wirkt sich negativ auf Gesundheit und Wohlbefinden aus. Studien zeigen, dass Menschen, die regelmässig Lärmbelastungen ausgesetzt sind, häufiger unter Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen und erhöhtem Stresslevel leiden. Langfristig kann dies sogar das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.
Moderne Gebäude mit gut gedämmter Aussenhülle verstärken paradoxerweise oft die Wahrnehmung von Innenlärm. Je besser die Fenster und Fassaden isoliert sind, desto sensibler reagieren Bewohner auf Geräusche innerhalb des Gebäudes. Eine durchdachte Schalldämmung ist daher nicht nur ein Komfortfaktor, sondern trägt wesentlich zur Lebensqualität bei.
Um Schallprobleme effektiv zu lösen, muss zunächst die Art des Schalls identifiziert werden. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei Haupttypen.
Luftschall entsteht durch Schallwellen, die sich durch die Luft ausbreiten. Dazu gehören Gespräche, Musik, Fernseher oder Strassenverkehr. Dieser Schall dringt durch Fenster, Türen und dünne Wände in den Wohnraum ein.
Körperschall wird durch direkte Schwingungen in festen Materialien übertragen. Ein typisches Beispiel ist der Trittschall, der durch Schritte auf dem Boden entsteht und sich über Decken und Wände in angrenzende Räume ausbreitet. Besonders in Mehrfamilienhäusern ist dies eine häufige Lärmquelle.
Je nach Lärmquelle und baulicher Situation kommen unterschiedliche Lösungen zum Einsatz. Die effektivsten Ergebnisse erzielt man, wenn Schallschutz bereits in der Bauplanung berücksichtigt wird. Doch auch bei bestehenden Gebäuden sind nachträgliche Verbesserungen möglich.
Für Wände eignen sich Vorsatzschalen aus Gipskarton mit Mineralwollfüllung. Diese werden mit Abstand zur bestehenden Wand montiert und verhindern die direkte Schallübertragung. Wichtig ist die schalltechnische Entkopplung durch spezielle Befestigungssysteme.
Eine wirksame Trittschalldämmung besteht aus elastischen Materialien, die unter dem Bodenbelag verlegt werden. Schwimmende Estriche mit Dämmunterlagen reduzieren die Schallübertragung auf darunterliegende Räume erheblich.
Abgehängte Decken mit Akustikplatten oder Mineralwolle absorbieren Schall und reduzieren die Lärmbelastung aus oberen Stockwerken. Diese Lösung eignet sich besonders für Altbauten mit unzureichender Schalldämmung.
Fenster und Türen sind oft die Schwachstellen beim Schallschutz. Moderne Schallschutzfenster erreichen Dämmwerte von über 45 Dezibel und reduzieren Verkehrslärm spürbar. Die SIA-Norm 181 definiert je nach Lärmbelastung unterschiedliche Anforderungsstufen.
Bei Türen schaffen nachträglich montierte Dichtungen und Schallschutzplatten Abhilfe. Besonders Wohnungseingangstüren sollten über ausreichende Schalldämmwerte verfügen, um Treppenhauslärm fernzuhalten.
Ein guter Schallschutz ist die Grundlage für entspanntes Wohnen und ein harmonisches Zusammenleben mit Nachbarn. Ob Neubau oder Sanierung – mit den richtigen Massnahmen lässt sich die Lärmbelastung deutlich reduzieren. Beri Bau AG unterstützt Sie bei der Planung und Umsetzung professioneller Schallschutzlösungen. Von Trockenbau über Gipserarbeiten bis zur kompletten Raumgestaltung bieten wir massgeschneiderte Lösungen für Ihren Wohnkomfort.
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